Kreuzung

Der tägliche Wahnsinn

Es ist schon etwas länger her, dass ich mich hier ausgelassen – oder besser: ausgekotzt – habe. Aber nun ist es wieder soweit. Nahezu täglich fahre ich mit dem liebgewonnenen Auto zu meinem Arbeitsplatz in der Innenstadt. Ja, ÖPNV und Fahrrad wären eine ernstzunehmende Alternative, aber zur Zeit siegt immer noch die Faulheit. Aber die Einschläge kommen langsam näher.

Insbesondere morgens muss ich auf dem Weg feststellen, dass der eine oder andere KFZ-Lenker offenbar noch schläft oder sehr gehetzt seinen Weg durch den Berufsverkehr sucht. Entweder bin ich aus irgendeinem Grund dafür sensibilisiert oder die Zahl dieser Personen am Steuer nimmt zu. Da wird sehr gerne auf die Benutzung der Blinker verzichtet (vermutlich um Energie zu sparen), es wird noch in die sowieso schon verstopfte Kreuzung eingefahren (die anderen stehen ja auch schon da) oder es wird mit Handtaschen oder Mobiltelefonen hantiert (die Assistenzsystem im Auto regeln den Rest ja zuverlässig). Dass es auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause noch nicht „gescheppert“ hat, grenzt an ein Wunder – und das auf einer eher kurzen Strecke in einer Stadt, die (noch) keine Großstadt ist.
Da es teilweise wortwörtlich unglaublich ist, was mir das so täglich um das rollende Blech so auffällt, habe ich mir kürzlich eine Dashcam (#Anzeige) zugelegt (vielen Dank an Freund P. für die Inspiration). Zur Zeit sammle ich noch etwas Material und werde es in Kürze zusammenschneiden und eventuell mal bei YouTube ablegen, damit man sich mal ein abschreckendes Bild von meinem Weg zur Arbeit machen kann.

Hier der Link zu meiner Dashcam: AZDOME G63(#Anzeige)


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